Spektakuläre Lichtshow!
Dubai by night
Unsere sportlichen Aktivitäten
Natürlich wollten wir uns dieses Ereignis nicht entgehen lassen: 848 m hoch ist der schlanke und höchste Turm der Welt. Als Besucher kommt man bis in den 148. Stock, dass heisst 555,7 m hoch.
Alles was noch 10 Minuten zuvor riesig war, erschien auf einmal winzig!
Blick auf unser Hotel, welches in den bekannten, auch nicht kleinen Emirates Towers (zwei spitze Türme) ist. Doch auch die erscheinen bedeutungslos.
Ein echt schöner Turm, auch von unten. Der Besuch hat sich echt gelohnt.
Wir sind vor rund 5 Stunden (04.10 Uhr Lokalzeit) hier in Dubai gelandet. Der Transfer vom Airport ging extrem schnell. Bereits um 05.50 Uhr konnten wir unser Zimmer beziehen.
Nun haben wir nochmals fast zwei Stunden geschlafen und waren soeben beim Frühstück.
Unser Hotel Jumeirah Emirates Towers liegt im Zentrum mit cooler Aussicht. Das Zimmer ist im 20. Stock.
Nun gehen wir mal auf Erkundungstour und schlagen uns den Tag um die Ohren.
Morgen haben wir einen Besuch des Burj Khalifa geplant.
Die eineinhalb Tage in Taipei vergingen wie im Fluge. Unser schickes Hotel war ein schöner Abschluss der Radtour. Alle zusammen genossen wir das „Royal Buffet“ welches zugleich unser Schlussessen war.
Am nächsten Morgen mussten wir uns wieder mal etwas bewegen, und so gingen wir aus ein Ründeli joggen in einem nahe gelegenen Park.
Um 12 Uhr trafen wir uns mit Geschäftskollegen von Gaby zu einem japanischen Mittagessen der edlen Sorte mit sehr viel Sashimi.
Gang 1 von 10… Ich erspare euch die weiteren Teller, aber die Gänge waren sehr lecker.
Doch… Einen muss ich noch bringen. Habt ihr schon mal Seeigel gegessen? Wir heute das erste Mal. Sieht sch… aus (im wahrsten Sinne), schmeckt aber gut.
Auf dem Rückweg stiessen wir per Zufall auf eine Massage Location, da konnten wir nicht widerstehen und gingen mal in den 2. Stock gucken, ob das was Seriöses ist…
Und ob das was war! Schon sassen wir da und liessen uns eine Stunde die Füsse massieren.
Danach chillten wir noch ein bisschen im Hotelzimmer, bis ein Chauffeur uns für den Transport zum Flughafen abholte. Kuulä Chare!
Und nun sitzen wir im Flieger und ich schreibe diesen Blog fertig. Internet im Flugzeug ist in der Emirates Realität (gratis WLAN)!
in unserem edlen Hotel gab es den berühmten Hotpot, ein gemütliches Essen für eine Gruppe!
Sie servierten uns in unsäglichen Mengen Gemüse, Fleisch und Fisch sowie Nudeln und Reis. Dies wird in eine Art Bouillon reingeworfen und wenn es gar ist wieder rausgefischt.
Den weiteren Verlauf des Abends genossen wir am Night Market sowie an der Beach Bar … Das erste Mal ohne den Stress, am nächsten Morgen früh aufstehen zu müssen. 😉
Alles hat ein Ende – leider auch unsere Taiwan Radtour. So durften wir heute unsere Räder ein letztes Mal bewegen.
Steven plante für uns einen Abstecher in das Städtchen, wo uns eine lokale Spezialität erwartete – eine Art Dessert mit roten Bohnen, Pudding, Honig und viel Eis.
Eine kleine Gruppe von uns radelte ganz am Schluss noch zum südlichsten Punkt Taiwans. Der befindet sich rund 10 km vom Hotel entfernt.
Stürmisches Meer herrschte
Marianne und Marc
Nun düsen wir mit über 300 km/h von Süd (Zuoying/Kaohsiung) nach Nord (Taipei). Das ist brutal schnell, die Welt flitzt nur so am einem vorbei!
Die Technologie des HSR basiert auf dem japanischen Shinkansen System. Die Taiwanesen starteten mit ihren HSR bereits im 2007.
Wir sitzen in der Business Class und werden nun fürstlich bewirtet!
Hier sieht man wo der Zug durchfährt -nämlich auf der Westseite der Insel, da hier 90% der Bevölkerung lebt und die ganze Industrie beheimatet ist.
Zur Erinnerung, wir fuhren mit den Velos auf der ruhigen (und bergigen) Ostseite.
Hier einmal mehr die 3D-Ansicht unserer heutigen Etappe.
Relive ‚Morning Sep 24th‘
Wir sind in Kenting angekommen, und damit am südlichsten Punkt der Insel. Ein grosses „Uff“ hörte man hier und da, denn die Etappe war sehr lange und forderte uns nochmals alles ab.
Doch der Reihe nach. Die heutige Etappe war mit 150 Strecken-Kilometern die längste. Unser lokaler Tour Guide sah vor, dass wir heute mangels Einkehrmöglichkeiten den Lunch bereits nach 50 km haben werden. So ein Schwachsinn, dachten alle – da wir ja um 8h bereits losfuhren, hätten wir also um 10h Zmittag gegessen. Zum Glück haben Martin und Kudi genug interveniert, so dass es einfach gar keinen Lunch gab, sondern wir uns mit Snacks aus dem Bus bei Kräften hielten. Nach rund 60 km stoppten wir mal an einem Seven-Eleven-Laden und konnten dort auch Gebäck kaufen.
Auch ein paar Höhenmeter gab es zu erklimmen. Die längste Steigung wartete bei ca. 70 km auf uns und war nicht wahnsinnig steil, aber lange. Eigentlich hörte sie nie auf, denn als wir oben waren, ging’s immer wieder runter, rauf, runter, rauf … durch die tropischen Wälder … kilometerlange … landschaftlich einmal mehr ein Riesen-Highlight!
Frauen-Power – Gaby, Marianne, Andrea (v.l.)
Aber dann, nach langer Abfahrt durch das Dschungelgebirge erreichten wir die Ostseite der Hengchung Peninsula und genossen die weitere Fahrt wieder an der wilden Küste mit bizzarren Sanddünen. Weitere fiese Steigungen waren für unsere mittlerweile erschöpften Muskeln, verkrampften Schultern, wunden Hinterteile, u.v.m. sehr herausfordernd.
Martin Brot (Inhaber von Siam Bike Tours) und seine Frau Rosita
Andrea und Lorenz (Andrea ist PL bei der SBB und arbeitet mit Thomas zusammen – Zufall)
Aber es war die letzte „richtige“ Etappe, morgen ist noch ein „Chillout-Loop“, was Kleineres in der Gegend geplant und danach Beach- und Pool-Live. Kenting ist für die Taiwanesen wie unser Tessin (Ferienregion). Unser Hotel Caesar Park ist Luxus pur – wir werden uns bestimmt gut erholen, bis übermorgen dann die Rückreise nach Taipei stattfindet.
Nachdem sie uns im letzten Hotel in der Bar rausgeworfen hatten resp. in einen anderen Raum verbannten, entdeckten wir eine Karaoke-Anlage. Vielleicht der Anfang einer steilen Sängerkarriere einiger Radfahrer? Wir sangen so schön und laut, dass alle Hotelgäste bis in die späte Nacht etwas davon hatten. 🙂
Hier eine Vorschau auf unsere morgige Tour von Taitung nach Kenting. Es wird nochmals ziemlich bergig. Wir besuchen den südlichsten Punkt der Insel Taiwan!!
Auf heute nächtigten wir in einem luxuriösen Hotel. Versteht sich von selbst, dass auch das Essen sehr hochstehend war – nach dem gestrigen grandiosen Dinner-Buffet „Western Style“ genossen wir auch die riesige Frühstücksauswahl. So dass wir fast zu spät zur Abfahrt um 8.30 h erschienen… Aber es reichte grad noch 😉
Nach wenigen Einrollkilometern bogen wir in die West-Ost-Verbindungsstrasse ein, welche über einen Pass zurück zur Küste führte. Mangels Restaurant erhielten wir heute nach ca. 60 km eine Lunch Box mit Hakka-Food. Und natürlich konnte man sich wie immer mit Früchten oder Snacks verpflegen.
Grössere Steigungen fährt jeder in seinem Tempo. Nach dem Pass wartet man wieder auf alle.
Lunch an einem lauschigen Plätzchen am Fluss
Lunchbox, bestehend aus einer Rolle „Sticky Rice mit Gemüse“, mariniertem Tofu, Red Bean Bun (Gebäck mit Bohnenpaste) und dann noch ein Ananas-Cake-li. Echt lecker!
Danach ging’s flach mit ein paar Gegensteigungen Richtung Taitung (Tai-TUNG = Süd, Tai-PEI = Nord). Das Tempo heute war sehr schnell, geredet wurde fast nicht mehr … Dafür erreichten wir bereits um zwei Uhr unser Hotel und konnten den Swimmingpool und Wellnessbereich noch etwas auskosten.
Heutige Etappe
Chishang – Taitung, 90 km und ca. 750 Höhenmeter
Wir sind jetzt etwas über Halbzeit unserer Radtour und freuen uns jeden Morgen auf die neue Etappe. Die Gruppe ist sehr ausgeglichen – wir fahren ein angenehmes Tempo, so dass auch Quatschen während der Fahrt nicht zu kurz kommt. Meist sind wir in Zweierkolonne unterwegs, und fast immer auf Radwegen resp. einer dedizierten Strassenspur. Landschaftlich traumhafte Bedingungen, die durch das traumhafte Wetter untermalt werden.
Die Hitze steht mir ins Gesicht geschrieben (mittags ca. 40 Grad).
Manchmal macht es fast den Eindruck, wir seien auf einer kulinarischen Reise… Unser lokale Tourguide Steven gibt alles, um uns sein Land über den Magen näher zu bringen.
Das heutige Mittagessen war ein traditionelles Essen der Hakka Ureinwohner. Das Essen wurde wie in einer Geschenkverpackung in farbigen Tüchern serviert.
Sesam öffne dich!
Ein ausgewogenes Menü mit Reis, gekochtem Ei, eine Art Spinat, geschmortem Fleisch, Bambusgemüse, und noch anderem Gemüse. War köstlich!
Unser heutige Standort ist genau richtig für unsere müden Radlermuskeln.
Wir sind da in einer Heilquelle, die vor hundert Jahren entdeckt wurde. Taiwan gilt als eines der Top15-Länder für Heilquellen (das können scheinbar nicht nur wir Schweizer). Selbst im Zimmer hat man (nur) dieses heilende Wasser. Unter uns: es stinkt fürchterlich … und wird verursacht durch den Schwefel-Wasserstoff.
Aber ob ihr’s glaubt oder nicht – meine säuerlichen Beine fühlen sich schon viel weicher an als vorher!
Ausser den Heilquellen und diesem Hotel ist hier in Antong Hot Sprints nichts zu finden. Totale Pampa, nicht mal ein Seven-Eleven… was also etwas heisst.
Aus unserem Zimmer im 7. Stock unseres sehr kleinen, aber feinen Hotels wurde wir heute morgen mit dieser Aussicht empfangen.


Heute war ein Tag voller Emotionen und Erlebnisse. Es gäbe so viel zu erzählen, aber ich fokussiere mich auf das Wesentliche. Mit dem Erklimmen des Hehuanshan-Passes stand eine grosse Herausforderung vor uns. Beim Frühstück hiess es also reinhauen was der Magen hält 😉 – heute verbrennen wir viel Energie. Petrus war uns ebenfalls wohlgesinnt – schöner geht gar nicht.
Um 8.15 h kurvten wir die Serpentinen hoch bis auf 2’500 m.
Dann die Entscheidung: Wollt ihr die 8 km lange Steigung aus eigener Kraft oder mit dem Bus hochfahren?
Nach km 5 stellten sie uns eine erneute Aus/Einsteige-Möglichkeit oder zumindest kurze Pause in Aussicht. Wozu denn auch?
Keine schwierige Entscheidung. Wir sind ja nicht in den Bus- sondern Veloferien. Wir waren gespannt wie wir über 3’000 m mit der dünnen Luft klar kommen und fuhren los – jeder in seinem Tempo.
Der Weg da hoch war steil, teils über 20%. Teils behalf ich mir mit Spitzkehren quer über die Strasse. Ganz nach dem Motto „Pain is temporary – glory is forever“ 🙂 kämpfen wir uns „on the top“ und wurden mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
Nach einer ausgiebigen Foto-Session stieg die Vorfreude auf eine 75 km lange Abfahrt. Hey – das war ein Spass!
Sooo entspannt wie es tönt, ist runterfahren denn doch nicht. Spätestens nach einer Stunde kriegt man Krämpfe in den Händen/Fingern vom Bremsen, einen steifen Nacken und Rücken, etc. Drum wurden die zwei Stopps sehr geschätzt.
“freiwillig“ = Pause
„Unfreiwillig“ = Baustelle
Die berühmte Taroko-Schlucht passierten wir auf der Rückfahrt, sie erinnert an eine never-ending Viamala- oder Schöllenenschlucht.
Das war ein toller Tag, sehr ausgefüllt und lange (Ankunft erst 18h). Das Nachtessen war wie gewohnt etwas typisch Lokales und sehr fein. Über das Essen schreiben wir dann mal einen eigenen Blog. Wir freuen uns, dass wir nun am Meer sind (heutiges Zimmer mit Meeresblick), die Temperaturen wieder sommerlich sind und wir morgen dem Pazifik entlang fahren dürfen.
Heutige Etappe: 120 km, 1‘800 Höhenmeter
Verpflegung: Frühstück, sicher 15 – 20 Mini-Snickers, einige Bananen und Äpfel, einige Händevoll Nüsse, Mittag- und Nachtessen …
Heutige Etappe in 3D
Relive ‚SIAM BIKE TOURS Magic Island Taiwan | 2nd stage: Cilan to Lishan‘
Die heutige Etappe war landschaftlich ein Highlight. Gleich nachdem wir um 8.15 h in die Pedalen traten, ging‘s die Passstrasse Serpentinen-mässig hoch durch ein weites Flusstal.
Noch in Cilan – Gepäck muss wieder in die Busse
Wunderschönes weites Flusstal
Gepflegte Passstrasse
Das erste Mal verpflegten wir bereits nach gut einer Stunde (siehe Beitrag Police Station), was in Anbetracht der vielen Höhenmeter eher zu früh war.
Der Zmittag um 11 h konnte niemanden so richtig begeistern, da der Hunger noch zu klein war. Der Grund für den frühen Lunch war, dass es später schlicht nichts mehr gab in der Pampa …
Wir dachten: So die Hälfte ist geschafft (Restaurant auf 1‘200 m); die Passhöhe befindet sich auf 1‘900 m. Aber weit gefehlt: Was am morgendlichen Briefing nicht richtig rüberkam, war, dass es nach der Passhöhe nochmals auf gut 1‘500 m runter und dann wieder auf über 1‘900 m hoch ging. Mit teils sausteilen Rampen. Ich fluchte still vor mich hin und erwürgte in meinen Gedanken local Guide Steven, der am Morgen was von „nach der Passhöhe only rolling…“ gesagt hat.
Heutiges Streckenprofil
Beim obligaten Ankunftsbier in Lishan wurde aber nicht mehr lange gemotzt. Wir liessen die tolle Strecke nochmals Revue passieren und bezogen dann unsere Zimmer für die heute richtig ersehnte Dusche.
Passhöhe 1‘900 m
Ruinaulta von Taiwan 😉
Letzte Meter (Martin, Holger, Gaby)
Ankunft wird gefeiert
Etappe 2: 72 km, 2‘275 Höhenmeter
Über den Transport habe ich ja im früheren Blog geschrieben. Es ist wie immer … es braucht etwas Geduld, bis über 20 Räder zusammengebaut, die Busse gepackt sind und es dann endlich losgehen kann. Aber alles in allem war alles (wie gewohnt) effizient organisiert, da gibts nichts zu meckern.
Wir sind mit über 20 Teilnehmer (ich weiss gar nicht ob 22 oder 23 oder so…) eine grosse Gruppe. Heute fuhren wir alle zusammen, morgen wollen sie uns in zwei oder drei kleinere Einheiten splitten. Schon riss die Gruppe oft auseinander – sobald es den Berg hoch geht, sind einige langsamer oder schneller.
Die Fahrt hierhin nach Cilan war ein Highlight. Sehr schöne Strasse entlang von Bergen und Wäldern, etwas „hilly“ – also immer auf und ab. Die Etappe war mit 42 km kurz aber ideal für den ersten Tag. Auf der Hälfte der Strecke gab‘s sogar noch einen Kaffeestopp, weil das Mittags-Restaurant keinen Kaffee hatte … Super Location, direkt an einem See. Das Hotel wo wir jetzt nächtigen, gefällt uns ebenfalls sehr gut. Einfach, aber wunderschön in diesem jungleartigen Gebiet.
Kaffeestopp
Weiterfahrt Richtung Cilan
Geschafft – jetzt haben wir uns ein Bierchen verdient 🙂
Ab morgen gehts dann richtig zur Sache. Der höchste Pass von Ostasien steht vor uns, 3‘275 m. Morgiges Etappenziel ist auf knapp 2‘000 m. Alles weitere dann morgen oder so…
Nun starten wir unsere erste Radtour Etappe! Nach dem Frühstück verschieben wir uns zur Metrostation Songshan in der Nähe unseres Hotels. Von dort aus gehts nach Luodong, wo wir die Räder bereit machen, uns verpflegen uns danach die Einroll- Etappe von 40 km in Angriff nehmen. Die Ankunft liegt auf rund 450 müM in Cilan.
Metro
Im Fasttrain
Räder zusammen bauen – jetzt kommt MEIN Rad :-))
Zwischenverpflegung steht auch schon bereit
Bald fahren wir los. Updates folgen…
Es ist sehr heiss heute! Wohl ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Tage
Weitere Bilder sind unter Facebook Siam Bike Tours zu finden.
Wenn wir diesen Blog raufspitzen, sind wir bereits an unserer nächsten Feriendestination Taipei angekommen. Eigentlich schade – ein paar weitere Tage Japan wären spannend gewesen! Tokyo macht Appetit auf mehr… Kyoto, Oasaka, oder das Zuhause von Katsu (Kanasawa) oder gar die Besteigung des Mt. Fuji wären coole Reiseziele. Ich habe von Tokyo nichts erwartet und bin so beeindruckt von Land und Kultur, wie sauber alles ist, dem super Essen, dem technischen Fortschritt, den freundlichen und hilfsbereiten Menschen, etc.
Die Perfektion, resp. dieses „Step-by-step“-Denken (Katsu nannte das so treffend) und die Bescheidenheit der Leute spürt man einfach vom ersten Moment an! Irgendwie gar nicht so weit weg von unserer Kultur! Eine Rückkehr nach Japan steht also definitiv weiterhin auf unserer Ferienliste…
Aber nun genug der Japan-Wehmut – nun freuen wir uns auf das nächste Abenteuer. Taiwan wir kommen!
Die Auswirkung vom Super Taifun Mangkut sind auch hier zu spüren.
Siehe dazu auch Kachelmann’s Blog im Tagi
Neben Mangkhut ist Florence ein Lüftli https://blog.tagesanzeiger.ch/wettermacher/?p=637
Wir sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort:
Die Wetter- App des Taiwan Central Weather Bureau hat bereits mehrere Tage über diese Taifun informiert. In Europa interessanterweise kein Thema (siehe Blog Kachelmann).
Heute morgen hatten wir senile Bettflucht. Um 5.00 h waren wir beide wach und konnten nicht mehr schlafen. Der Wecker wäre auf 7.30 h gestellt gewesen.
So sind wir also eine Stunde früher als geplant auf dem Narita Express, dem Zug zum Flughafen.
Hier in Japan ist alles vorbildlich organisiert. Das gefällt uns Schweizern natürlich 😜
Auf dem Ticket steht unser Wagen und Sitzplatz, und die Signaletik weist einem dem Weg.
So jetzt schauen wir mal die Zeitung an, was gestern in der Welt passiert ist. Tschüss und bis später
Eines muss man den Japanern lassen: überall ist Technik im Spiel. Dies zeigt sich zum Beispiel bei den WCs, die alle mit Klosomat daherkommen. Überall – sogar im öffentlichen Bereich. Und es hat im Fall an jeder Ecke ein Klo!
Hier unser Luxus-WC im Hotelzimmer…
Hehe, und welche Taste bedeutet nun was? Trial-error-Methode … 🙂
Nach unserem Treffen mit Katsu und Ritsu gingen wir noch auf eine kurze Jogging – Runde um den Kaiserpalast. Sehr beliebt bei den Bewohnern von Tokyo.

Eine kurze aber sehr herzliche Begegnung … Wir genossen zusammen ein absolutes geniales, etwa sieben Gänge umfassendes Mittagessen in einem der besten Restaurants in Tokyo. Normalerweise dauern die Essen mit Asiaten ja nie lange (man isst und geht), aber diese Zeremonie dauerte rund 2 Stunden!
Natürlich war die Zeit zu kurz für tiefgreifende Gespräche, aber man erfuhr doch einiges voneinander. Katsu und seine Frau Ritsu sind sehr nett und aufmerksam. Im Anschluss besuchten wir zusammen noch einen sehr bekannten Tempel in Asakusa, wo sie uns Touristen einiges dazu erzählen konnten. Danach setzten wir uns zusammen in die Metro, sie fuhren zu ihrem Hotel zurück und wir zu unserem – und sie fliegen in zwei Stunden bereits wieder nach Hause.







Gaby, 15.9.18
Das Frühstücksbüffet in unserem Hotel sieht toll aus – das muss man festhalten, es ist auch riesig. Doch sogar ich (Gaby) die recht experimentierfreudig ist mit Essen, laufe von rechts nach links und wieder von links nach rechts … irgendwie sieht das alles nicht nach Frühstück, sondern eher nach Zmittag oder Znacht aus (Salat, Fondue Chinoise (Shabu-Shabu), grilliertes Gemüse und „Undefinierbares“). Leider haben wir es verpasst, ein Foto zu machen. Auf der Website bekommt man einen Eindruck davon: https://www.ryumeikan-tokyo.jp/english/restaurant06.html
Doch nur 100 Meter von unserem Hotel sind wir (dank Trip Advisor) auf Sarabeth’s gestossen.



Diese Geschichte folgt morgen … nur mal so viel: Katsu hat uns in eines der besten japanischen Restaurants in Tokyo hin beordert. Wir sind natürlich überhaupt nicht auf noble Essen vorbereitet, wir haben nur verwaschene Jeans, T-Shirts und Turnschuhe (das edelste an unseren Kleidern – ON) mit uns. Aber janu, solange wir zahlen, werden sie uns schon nicht rausschmeissen 🙂 Erste Bilder vielleicht schon wenn ihr in der Schweiz aufsteht …
Erstaunlich gut erholt starten wir unseren Tag um 7:20h. Ungewohntes Frühstück im japanischen Restaurant bei uns im Hotel 😉 – aber wir werden satt. Morgen suchen wir uns ein anderes Lokal! Um 10h treffen wir unseren Guide in der Lobby, und dann gehts los… über 30‘000 Schritte weit (sagt Gaby‘s Garmin-Uhr) jagen wir durch die Stadt.
Highlights der 6-stündigen Tour sind Imperial Palace und Park, Post Office Kitte, 15-min-Besuch Intermediateque Museum, Tokyo Tower, Besichtigung Meji-Schrein, Walk über Roppongi Hills „die Stadt in der Stadt“ zum National Art Center mit Quick Lunch, dann durchs Ginza-Viertel mit den nobelsten Geschäften und den scheinbar höchsten Immobilienpreisen. Bunte und schrille Takeshita Street und am Ende der Strasse Verabschiedung von Marcus. Den auch berühmten aber recht bescheidenen Shinto-Tempel besuchen wir noch auf eigene Faust. Die plötzliche Finsternis und die knurrenden Mägen erinnern uns daran, dass es Abend geworden ist. Ab in die Metro, kurz umziehen im Hotel und Aufsuchen eines Restaurants. OMG, es hat einfach zu viele Leute in dieser Stadt. Nach dem etwa fünften Anlauf finden wir ein Lokal ohne eine 50-m-Warteschlange – Hammer-Nachtessen … der Abend ist gerettet 🙂 Gute Nacht und bis morgen.
Tokyo Station „von hinten“

Downtown von Imperial Garden


Sihlpost in Tokyo


Kitte (übersetzt „Postmarke“)

Conventioncenter


Shinto Schrein

Nachahmung vom Eiffelturm


Art Museum

Pradahaus – von Herzog & De Meuron 




Ja, hier laufen die Menschen kreuz und quer über den Fussgängerstreifen
Hachiko Hund Statue – herzige Geschichte – findet man im Wiki wen’s interessiert

Sushi, Kartoffel Salat mit Avocado, Soba nudeln, danach Chicken mit Sesam etc….

Rechnung wird schon stimmen
Eine lange aber kurzweilige Reise führt uns via Dubai, Tokyo Narita Airport und dann mit dem Zug nach Tokyo Station. Danach noch 10 Minuten zu Fuss bis zum Hotel Ryumeikan, und wir erreichen unser Ziel nach gut 23 Stunden.







